Worauf Mietwagen-Urlauber achten müssen
Versicherungsschutz
Genau hinschauen beim Preis, heißt es hier. Über die Haftpflicht hinausgehende Versicherungsleistungen seien nicht automatisch im Grundpreis enthalten. So kosten Diebstahl- und Vollkaskoschutz in der Regel mehr. Ohne eine Vollkasko-Deckung muss der Fahrer Schäden, die er selbst zu verantworten hat, auch selbst zahlen.
Wichtig außerdem: Sind Reifenschäden sowie Schäden an den Scheiben oder am Unterboden von den angebotenen Zusatzversicherungen abgedeckt? Eine Absicherung gegen diese Schäden schließen viele Vermieter in ihren Bedingungen aus.
Wer einen Vertrag mit Selbstbehalt wählt, zahlt geringere Mietkosten, wird aber im Schadensfall zur Kasse gebeten. So können je nach Bedingungen 300 bis 1000 Euro fällig werden. Ein Vollkaskoschutz ohne Selbstbehalt erhöht die Mietzahlung dagegen unterproportional.
Extras
Zubehör wie Navigationsgerät oder Kindersitze kosten häufig einen Aufpreis. Von Kilometerbegrenzungen raten wir eher ab - hier werde es bei Überschreitung überproportional teuer.
Abholung
Telefonisch abzuklären, welche Stationen für die Abholung und Abgabe des Wagens tatsächlich geöffnet sind.
Vorschäden
Vor der Übernahme des Wagens sollten Mieter das Auto auf Schäden außen und innen prüfen. Am besten Fotos mit dem Handy machen. Bereits vorhandene Dellen und Kratzer sollten zusammen mit einem Mitarbeiter protokolliert werden.
Rückgabe
Mietwagen-Urlauber sollten genug Zeitpuffer einplanen, um das Fahrzeug wirklich während der Öffnungszeiten zurückgeben zu können. Sonst fallen teils weitere Gebühren an. Das Auto außerdem immer mit vollem Tank zurückgeben. Sonst stellen Vermieter beim Nachtanken nicht selten drei Euro pro Liter in Rechnung.